Mein Beruf ist es, Mensch zu sein – mit Alfred Mitterer
Shownotes
Wir sprechen über Wendepunkte, über ehrenamtliches Engagement und darüber, warum Gemeinschaft, Bildung und Menschlichkeit für ihn zentrale Werte sind. Alfred Mitterer gibt persönliche Einblicke in seinen Alltag im Rollstuhl, seine Arbeit bei der **Sozialgenossenschaft HandiCar ** und seine Sicht auf Lebensqualität.
Eine inspirierende Folge über Resilienz, Dankbarkeit und die Kraft, immer wieder neu anzufangen.
🎧 Jetzt reinhören und inspirieren lassen!
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00:00:02: Naar Drangehen in die spannende Welt der Genossenschaften.
00:00:07: Dem Podcast des Reifeisenverbandes Südtirol, heute mit Irene Schlechtleibner.
00:00:14: Wir kommen zu einer neuen Folge von NaarDrangehen, der Podcast, der Menschen aus den reifeißen Genosschaftenfonds Mikrofon bringt.
00:00:24: Heute geht es um ein Leben das viele Wendungen genommen hat und dennoch von einem klaren inneren Kompass geprägt ist.
00:00:38: Ja, um zu sagen Humor ist sicher ein Mittel auch um Situationen zu meistern.
00:01:16: Mein heutiger Gast ist Alfred Mitterer aus Terlan.
00:01:20: Engagierter Ehrenamtlicher Dorfkronist mitgeht im Arbeitsausschuss des Bildungsausschuss der Gemeinde Terlan und heute unter anderem auch im Verwaltungsrat der Sozialgenossenschaft Händika
00:01:34: aktiv.
00:01:35: Ein schwerer Unfall im Jahr-Zweitausend zwölf hat sein Leben radikal verändert.
00:01:42: Seitdem sitzt er im Rollstuhl und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb ist er ein Mensch geblieben, der sich einbringt, der neugierig bleibt und der sagt mein Beruf ist es, Mensch zu sein!
00:01:55: Darüber sprechen wir heute.
00:01:57: Herzlich willkommen Alfred Mitterer und danke fürs dabei sein!
00:02:05: auf ihr Leben zurückklicken.
00:02:08: Gibt es heute so eine roten Faden?
00:02:11: Ein Roter Faden, denke ich, ist bestimmt die Vielseitigkeit.
00:02:16: schon als Kind war für mich nie ein Beruf oder Polizist, Kaminkehrer was auch immer sondern möglichst vielseitig offen zu bleiben für mehrere Dinge.
00:02:29: Deswegen habe ich auch das klassische Lizierung gemacht, wo ja auch keine Spezialisierung eigentlich von der Schule her stattfindet.
00:02:37: Und im Laufe des Lebens habe ich dann auch mehrere Berufungen ausgeübt.
00:02:44: Das ist ein Merkmal.
00:02:46: Ein zweites sicher wieder um familiär bedingt Ich komme aus einer großen Familie mit vielen Geschwistern.
00:02:53: Wir waren zu zwölf als Jüngster, zusammen mit meiner Ziellingsschwester.
00:02:59: Und da lernt man einfach ganz natürlich viel soziales Engagement und Rücksicht gegenseitig.
00:03:07: das prägt natürlich und hat dann ein Leben lang auch nachgewirkt.
00:03:11: Wie hat sie das geprägt?
00:03:13: Ja die meine Person nicht unbedingt allein oder in die erste Stelle zu sitzen, sondern einfach das Miteinander, dass zusammen die Stärke eben der Gemeinschaft zu erfahren und dann auch alle Situationen gemeinsam möglichst zumeistern.
00:03:33: Den Blick eben auch auf andere – den Blick für das was in unserer Gesellschaft heute vielleicht zu kurz kommt ist soziale, zu unbunsten eben des Ökonomischen.
00:03:44: da habe ich immer so ein bisschen eine eine Adder dafür gehabt.
00:03:49: Lange haben Sie gesagt, dass sie lange nicht gewusst haben was sie eigentlich machen möchten?
00:03:54: Wie haben Sie diese Zeit erlebt?
00:03:56: Ja als sehr lange Lehrjahr.
00:04:00: Ich sage auch offen ich bin ein Spätsünder in vielen Dingen.
00:04:03: also dann wirklich das öffentliche soziale Engagement ist bei mir nicht schon mit fünf zu sechzehn und zwanzig gestartet sondern eigentlich so dann Anfang Mitte dreißig.
00:04:15: Aber da war es dann richtig, so ein Eintauchen in unterschiedlichste Erfahrungen mit eben Vereinen, Vereinsähnlichen gebilden.
00:04:27: Und das war für mich eine Erfahrung und Genugdung zugleich.
00:04:32: Da habe ich gemerkt, die kann man ganz gut realisieren in Dingen, die Menschen menschliches betrifft betrifft, da zu helfen so viel man eben selber helfen kann und sich nicht doch jeder auch selber helfen muss.
00:04:53: Und dann ist das ein schrittweises... Sich selbst entdecken was kann ich alles wie weit?
00:05:00: Wo sind weile Grenzen?
00:05:02: Ich muss ja auch Grenzen setzen dass ich nicht einfach mich ganz sozusagen aufgebe soziale Helfen und das Helfer-Syndrom dann zu sehr einsteigen.
00:05:16: Genau dieses fast zu viel geben, in welcher Situation haben Sie denn diese Erfahrungen gemacht?
00:05:23: Also rückblickend gibt es bestimmte solch einzelne Erfahrungen.
00:05:28: Wo ich merke, da ist jetzt eine kleine Silverschritte, das ist zu weit.
00:05:33: Da haben wir von ja aus über Eifer, aus Übermotivation in etwas Eingelassenes Wahrscheinlich, weder mir noch dann der anderen Person hilft.
00:05:45: Kennen Sie da ein Beispiel so?
00:05:46: War das bei Ihrer Arbeit mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen?
00:05:51: Das war ganz genau in der Phase, wo ich in der Suchtberatung gearbeitet habe – in einem Verein
00:05:59: und
00:06:00: ja zum damaligen Präsidenten des Vereins mitten in der Nacht zusammen mit deinem Telefonat geweckt worden bin Und mir nahegelegt worden ist, ich muss unbedingt in eine Klinik, die jetzt nicht im Bolzen sind und außerhalb der Provinz sogar war, dort hinfahren.
00:06:18: Weil ein Insasse den auch mit betreut habe eben verschwunden ist und ich musste dann sozusagen jetzt finden.
00:06:25: Ich hatte mich da so verantwortlich gefühlt und ja, ich nachhinein dann gemerkt, dass es war unüberlegt, ja, mit Basultat dann eigentlich Null unter dem Strich.
00:06:37: Was haben Sie daraus gelernt?
00:06:38: Ich bin dann weiter natürlich bei dem Verein geblieben und habe mich weiter einiger Jahre nachher noch engagiert.
00:06:45: Aber mit der Vorsichtsbremse sozusagen im Hinterkopf, ich muss auch nein sagen wenn es wirklich keinen Sinn hat.
00:06:55: Und wenn haben sie dann gemerkt dass sie auf einem Weg sein wo sie sagen so das passt zu mir Das ist meines.
00:07:02: Also neben dem sozialen Bereich war für mich schon auch alles, was mit Bildung weiterbildung zu tun hat.
00:07:12: Ein großes Anliegen!
00:07:13: Ich bin selber hier mit der Gerne unter Lebenslangen, also ein lebenslanger Lerner und sehe das auch für andere einen großen Vorteil.
00:07:25: und deswegen hat dann das Engagement auch im Bildungs- Bereich bzw.
00:07:29: ganz konkret an den Bildungsausschuss Serlen begonnen, da hat sich dann auch ein bisschen so ausgedehnt, gerade stärker mit dem Amtsverweiterbildung und seinen Engagement in verschiedenen kleinen Projekten.
00:07:44: Sionstage-politische Bildung, die jedes Jahr stattfinden jetzt im Mai, wie stark engagiert auch das als neuen Schwerpunktübergang von Sucht Prävention und Bildung.
00:08:01: Der Drei-Schritt war für mich dann ein logischer.
00:08:05: Mit dem großen Intermesser der Erfahrungen an den Uni Bootsen, da auch wieder ausgehend von mir selber, also in den Achtundneunzig war er das erste Studienjahr an der Uni Bootsen und für mich war das eigentlich ein Anreiz.
00:08:20: Damit will ich sie auch mitmachen.
00:08:22: Und da haben Sie nicht als Professor, sondern Sie haben sich in die Studienreihen hingesetzt?
00:08:27: Als Student!
00:08:28: Im ersten Jahr war er jetzt nicht der Einzige in dem Alter und dann waren wir zwei, drei, vier ungefähr.
00:08:33: Aber weil wir jetzt sind dazwischenzeit hat es sich eingewendelt aus natürlicher Studienalters, sagen wir mal so... ...und alles was eine neue Uni braucht für mich von Wichtigsten war, ja das war auch etwas für die Studierenden das jetzt Studentenverein, oder wie er immer nennen will und war da auch in erster Linie der Fall bei der Gründung.
00:08:56: Und auf dem Verein Kicker haben wir den genannt, auch einige Zeit selber vorgestanden und bis ja im Prinzip zu meinem Unfall hin eigentlich immer noch stark begleitet.
00:09:10: War auch in der Zeit, Universitätsrat als Vertreter der Studierenden, also ganz auch vom Gremien her und im höchsten Gremian vertreten.
00:09:24: Denkt noch mit viel Begeisterung an die Zeit zurück.
00:09:29: Wir waren manchmal auch negativ auffallen.
00:09:33: Negativ im Sinne, wenn man jetzt die frafe Waffenstudenten so einschätzen würde dann sei er mal manchmal gerückt worden.
00:09:43: Aber das gehört alles dazu und dazu gehört.
00:09:46: Und ja, ich glaube die Studierenden hat selber nicht geschadet.
00:09:50: Da kommt der Revolut sein in den Raus?
00:09:53: Ja bis schon in den Achtungssächsiger bin ich auch ganz ein bisschen so...
00:09:59: Und dann Sie haben's gerade vorher angesprochen, bis zum Jahr zwölf ist es ein einschneidendes Ereignis im Leben im Wesen.
00:10:06: Sie waren damals achtundfünfzig Jahre der Umfallen.
00:10:10: Erinnern sie sich nur an dem Moment wo Ihnen klar war Was passiert ist?
00:10:15: Ja, kann das sehr klar noch... Also es war ein Bergunfalles übertrieben.
00:10:21: Ein Wanderunfall, Kasteltwäder, jeder denkt sie wie kann man ganz kastelt wäder überhaupt nicht passieren?
00:10:27: Man kann!
00:10:29: Weil ich jede Sekunde das während vor und während nach dem Unfall bei vollem Bewusstsein war.
00:10:37: also bin dort eben.
00:10:40: Ja, ausgerutschte Fels fahren drunter und voll auf den Rücken.
00:10:44: Das was ich sofort gemerkt habe das ist eindeutig so wie bei einem Lichtkabel der mir durchschneidet wenn es rückenmerkt auch drin ist dann ist die Verbindung zu dem eben vor allem den unteren Lied maßenden Beinen unterbrochen.
00:10:59: Und das habe ich sofort bemerkt dass ich nichts spüre an den Beinen Und umgekehrt, dass ich sie auch nicht bewegen kann.
00:11:08: Aber es war ein Bewusstes ist etwas sehr wurschtwörtlich Einschneidendes passiert.
00:11:15: Die Lunge ist ja auch ziemlich zerquetscht worden bei Montafallen.
00:11:18: die erste Sekunde war einfach bekomme ich noch Luft?
00:11:21: oder dann hätte also so richtig nach Luft holen und das ist mir so zum gelungen und ab dem Zeitpunkt habe ich gedacht So jetzt ficken vielleicht ein neues Leben.
00:11:33: Das habe ich geschafft und dann ist alles okay, weil ich konnte selber Evarie allein unterwegs.
00:11:41: Und da muss ich das sagen... Handy kann auch Leben retten mit dem Handy selber die Notrufnummer anrufen können.
00:11:51: und ja das sind dann die Bergretter, die Speisekreuz, die Ordnungskräfte alle natürlich mobilisiert werden auch unterwegs gewesen.
00:12:01: Die Hubschrauber hat mich nicht sofort entdeckt gefunden, aber dann die Bergrettung, die von oben her vom Kasselfeder vom Hügel runter die selben Weg gegangen ist und mich an der Kenntekante, wo ich abgestürzt bin auch entdeckte.
00:12:20: Ich sagte da unten, lecker ja!
00:12:22: Und ab dem Zeitpunkt war es für mich dann eigentlich gut.
00:12:27: Der zweite Moment wurde dann zumindest Hubsschrauber krankernd aus Brotzen geflogen.
00:12:32: Ründenaufnahme und das Ergebnis der Rundenbilder dann eindeutig.
00:12:38: Und dann die entsprechende Diagnose-Querschnitt, als Diagnos eben irreversibel in dem Sinne.
00:12:46: Der Moment der Diagnosenquerschnitt und definitiv ja erfordert ergeließe Verarbeitung ganz klar.
00:13:03: Schock, ja.
00:13:04: Aber zugleich auch in dem Moment noch nicht aber so langsam ab den Zeitpunkt eine große Lankerverkeit weil es hätte auch ganz anders aussehen können.
00:13:17: Das ist Frage von ein paar Zentimetern.
00:13:19: Ich wusste wohl was ich sehen bei mir und das Halswirbel betrifft dann würde ich jetzt auch nicht so ganz allein da sitzen können.
00:13:27: Frau bräuchte wahrscheinlich immer jemand der bei mir dabei ist und mir assistiert.
00:13:33: Es ist im Kopf nichts passiert.
00:13:35: So, ich behaupte es!
00:13:37: Das Kopf funktioniert noch einwandfrei.
00:13:40: Ja und das hat man dann natürlich auch gerufen in der ersten Zeit... ...in Kram-Knaus und dann in der Reha-Infatering einfach die nicht ganz einfachen Übungen immer anzunehmen und dadurch zu beißen sozusagen nach zwei, drei Wochen noch im Unfall zu sagen.
00:14:05: Ohne mehr Bewusstsein war es das Bedeutungsamt.
00:14:08: Ich will dann am Ende des Prozesses der Reha allein aus dem Bett herauskommen können und alleine auf die Toilette, alleine duschen, alleine anziehen und auch da fahren können ohnezu ist nicht dem Augenblick was das überhaupt bedeutet.
00:14:21: Und die weilenweibliche ich damals noch davon und während war von ihm.
00:14:26: aber das hat mich natürlich motiviert Und jeder Schritt, der dann gelungen ist, ist natürlich eine Bestätigung und hat mich da eingebracht es so zu sehen was noch alles wie viel noch möglich ist.
00:14:40: Vielleicht zu dem was nicht.
00:14:41: Klar wir haben nicht auf den Ort nach aufgehen können.
00:14:44: Wir werden nicht mal auf die Mut spitzen aber in den vierzehn Jahren hat sich für mich eine neue Welt aufgetan.
00:14:53: Die Welt die ich vorher ausgeblendet habe ganze Welten Menschen mit Behinderung.
00:14:58: das Es wird nur mal.
00:15:00: ich selber jetzt teilt davon, wenn es seine fantastisch Schöne Welt auch mit viel, viel Herz und Menschlichkeit.
00:15:08: Und deswegen sage ich auch die letzten vierzehn Jahre sind sicher nicht die schlimmsten von meinem Leben.
00:15:13: In dem Moment wo wirklich das Leben eine Vollbremsung macht andere Leute würden verzeifeln und bei ihnen hat man eher ein Gefühl ja da ist ganz etwas Neues entstanden.
00:15:25: Ich denke, es sind drei große Hilfen, die ich im Moment gehabt habe.
00:15:29: Das war sicher ein starker Glaube.
00:15:31: Vertrauen und Urvertrag.
00:15:33: Sehr viel Hilfe da mit Menschenfamilie angefangen.
00:15:39: Und aus einem Dorf ... Man kennt mich dort!
00:15:44: Jetzt sehr viel Solidarität, Hilfe, Unterstützung gespürt hat wirklich gespürt.
00:15:52: Das prägt auf jeden Fall.
00:15:54: Und ja, klar das was ich selber in meinem Leben von Familie angefangen Elternhaus mitbekommen habe und als innere Ressourcen Kräfte mobilisieren ab können hat alles geholfen.
00:16:13: Und nachher natürlich auch für mich ein großer Glücksfall war Die richtigen Leute als Ärzte, als Therapeuten, als Visaterapeuten gehabt und das alles zusammen ergibt.
00:16:31: Das was es jetzt als Resultat für mich sehr akzeptabel macht.
00:16:52: Mein heutiger Gast ist Alfred Mitterrand aus Terlan.
00:16:58: Und wie sind Sie dazu gekommen, sich bei Handykarte engagieren?
00:17:01: Eigentlich ganz einfach.
00:17:04: Nach dem Unfall und nach der Rehe, also beim neunzehnten Juli, also ziemlich genau fünf Monate nach einem Unfall bin ich als Barthering entlassen worden.
00:17:15: Bin auch sofort am nächsten Tag schon in die Arbeit gegangen!
00:17:18: Das hat mir auch geholfen.
00:17:21: zu sagen, ich bin noch nicht so weit.
00:17:22: Ich bin nicht bereit, weil wenn ich sage, bin ich nicht so bereit dann ist man auch in zwei Monaten nicht und möglich in zwei Jahren nicht bereit und das wäre fatal.
00:17:30: also da zieht man sich dann total zurück.
00:17:33: Und habe dann natürlich die erste Zeit den öffentlichen Verkehrsmittel benutzt um zur Arbeitszeit nach Berlin auf Bozen.
00:17:40: Bus vor allem.
00:17:41: Super wär für mich unmöglich gewesen in Berlin einzusteigen und die Bozen sowohl Sticksstation als auch die Ausstiegshalter-Stelle wäre und beide für mich der Burgwesen.
00:17:54: Aber auch mit dem Bus habe ich, ja ihr habt es nie aufgeschrieben oder hätte ein Buch schreiben können oder was dann da so alles passiert und auch passiert ist und... Ich war immer allerdings mit einem Hintergedanken auch, habe die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt das ich früher später dann doch wieder einen Autor haben werde, ein ungebautes und eben Führerschein.
00:18:15: Und da war der erste Schritt und der einzige Handicar, weil es gibt außer Handica in Südtirol keine vergleichbare Einrichtung die eben den autorisierten Umbau für Autos anbietet.
00:18:28: Und vor allem auch keine Fahrschule für Mensch mit Einschränkungen.
00:18:33: Die beiden allfast alle Einstellungsmerkmale rechtfertigen mal schon eindeutig das Bestand der Sozialgenussenschaft Handica.
00:18:42: Ich habe das sofort gespürt, da ist ein großes Entgegenkommen.
00:18:48: Manchmal bin ich sogar von der Arbeit vom Fahrschullehrer hier bei der Arbeit abgeholt worden, dass sie gar nicht hergehen musste oder kommen musste und ins Auto reingestiegen meine Fahrstunden machten.
00:19:02: Und es ist auch relativ wieder gut gegangen und relativ schnell hat meine Fahrerprüfung dann gemacht bestanden.
00:19:11: Dann war halt natürlich zweites ein... umgebaute das Auto.
00:19:15: Das Auto, dass ich bis dahin hatte, hätte sich nicht gelohnt da ein paar zu arbeiten zu machen und war schon mit der Seele da.
00:19:26: Und die Umbauarbeiten natürlich haben bei Indica stattgefunden und das hat mich dann natürlich schon näher der Genossenschaft selber gebracht.
00:19:38: Die Art und Weise wie ich da empfangen worden bin aufgenommen, war für mich alles sehr positiv.
00:19:46: ist dann der Gedanke einfach da.
00:19:48: Du gibst etwas zurück von ihm, was du bekommst
00:19:51: und
00:19:52: das zurückgeben war so ein schrittweises sich immer mehr zu engagieren, sich zu interessieren bis hin irgendwann wirst du halt gefragt, möchtest du dich nicht zur Wahl stellen?
00:20:07: Weil es gibt ja nicht so wahnsinnig viele Verwerber für einen Engagement über eine Einzelnis Event da der Veranstalter hinaus geht, sondern dreijähriges, fünfjähriges wie auch immer.
00:20:20: Wir sind vor sieben Jahren jeweils bei Händika drei Jahre.
00:20:25: Die Verwaltungsrat hat neu gewählt und es war im Jahr zwei Jahrzehnte.
00:20:37: Das haben wir wieder bei einem ehrenamtlichen Engagement.
00:20:41: Ehrenamt ist ja derzeit auch stark diskutiert, es gibt viele Menschen die nicht mehr Verantwortung übernehmen wollen oder aus ehrenamtlich tätig sein möchten.
00:20:52: Wie glauben sie könnte das wieder aktivieren?
00:20:56: Es
00:20:56: braucht sicher eine gesamtgesellschaftliche, einfach ein neues Bild von den Menschen füreinander da sind, einfach bei dessen Sinne ein Menschenbild das Engagement für andere nicht als Belastung negativ ansieht sondern dass das eine modern jetzt ausgedrückt eine Win-Win Situation für beide Seiten und ja das Zuwürdigen auch mit vielleicht gesetzlichen und anderen Maßnahmen noch mehr zu stärken.
00:21:42: Und umgekehrt, wie halt auch fast jeder sagt die Bürokratie einfach abzubahnen also alles was.
00:21:49: wenn ich sage ich hab fünf Stunden zehn Stunden in der Woche zur Verfügung und von der Hälfte davon muss ich in Bürokrate stecken dann ist es uninteressant.
00:21:59: Wenn ich aber in meine Zeit voll in den eigenen Kerngeschäft sozusagen stecke Das ist, glaube ich, viel motivierender.
00:22:10: Was bedeutet für Sie heute Lebensqualität?
00:22:14: Für mich ist das genau was, was ich lebe eigentlich jetzt.
00:22:19: Ich stehe jeden Tag in der Früh auf mit einem kleinen rituellen persönlichen Gebetsorgezameil, dass sehr viel Dankbarkeit binhaltet und ich brauche keinen Augenblick lang nachdenken Was mache ich heute oder warum sitze sie noch immer im Rollstuhl?
00:22:45: und solche Gedanken sind einfach fern, weil ich ja einen... noch ein Lebensplan für mich habe bzw.
00:22:54: auch dann im Kleinen einen jeweiligen Tagesplan oder zumindest mit natürlich sehr viel Feierheiten, weil ihr pensioniert bin.
00:23:04: Das finde ich als ganz große Genugdungen ist Brauch!
00:23:09: Auch Humor, ganz klar.
00:23:12: Mir fehlt immer die Episode ein.
00:23:15: Da war vor einigen Jahren der damals Beauftragter im Bundestag also im Parlament für Wertarier für die Behinderten zu besuchen in Südtirol und wir haben uns da wieder unterhalten und das sagt es ist jetzt dann kein Witz sondern er antwortet immer so Wenn jemand ihn fragt, wie lange sitzen sie sich von einem Rollstuhl.
00:23:40: Dann sagt er, ihr seid heute früh, weil die schlafen durch schon einen Bett.
00:23:48: Um zu sagen, um sicher ein Mittel auch um Situationen zu meistern.
00:23:54: Ich glaube das ist ein Weg.
00:23:58: Sie sind vorhin gesagt lebenslanges Lernen.
00:24:00: Gibt es etwas was jetzt noch lernen oder umsetzen möchten?
00:24:06: Ja, das Engagement als Dorfkornis ist relativ neu.
00:24:10: Das war ... ... im Jahr zwanzig war bei uns in Dirland das große Evangelium im Jahr tausendhundert Jahre Namen Dirlern, also das Dorf ist sicher älter, aber der Name Dirlen urkundlich erwähnt eben neunhundertdreiundzwanzig und dann da zweitausend hundert Jahre.
00:24:29: Ich war dann kurz vorher Mein zwei Jahre vorher gerade in Pension gegangen, natürlich war alles dann überlegend.
00:24:36: Ich habe Zeit und mir macht es Spaß!
00:24:39: Der Anlass jubiläumt sehr alle zusammengerechnet.
00:24:43: ich engagiere mich dafür und da kann ich ganz viel noch lernen.
00:24:48: Braucht sie auch nur eine kleine Basisausbildung zum Chronisten die Nord- und Südtirolär gemeinsam angeboten wird?
00:24:57: Die habe ich auch gemacht Ja, und derzeit auch das Bild um zum Metalltrainer macht.
00:25:05: Was kommt als nächstes?
00:25:07: Ich will nichts ausschließen!
00:25:10: Alles was mich bereichert und was ich dann den anderen weitergeben kann, wobei man im Moment denke es ist meister oder das Beste was sie weitergeben ist einfach die... Das authentische Zeugnis wie ihn dort lebt und das war sie auch ohne Worte manchmal Astralen kann.
00:25:29: Ja, vielen Dank Herr Mitterer!
00:25:33: Vielen Dank für das offene Gespräch ein Gespräch über Wendepunkte, über Verantwortung und darüber was es bedeutet Mensch zu sein.
00:25:45: Vielen Dank allen Hörerinnen und Hörern.
00:25:48: wenn euch diese Folge gefallen hat freuen wir uns wie immer über Feedback-und Weiterentfehlungen Bis zur nächsten Folge von Nah dran gehen, alle drei Wochen auf den gängigen Podcastkanälen und auf der Homepage des Reifeisenverbandes Südtirol.
00:26:16: Wiederhören!
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