Walter Kral über die Energiezukunft des Sarntals

Shownotes

In dieser Folge erfahren Sie unter anderem:

  • warum die Elektrogenossenschaft Pens vor 50 Jahren gegründet wurde,
  • wie sich der Stromverbrauch in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat,
  • weshalb Erneuerbare Energiegemeinschaften großes Potenzial bieten,
  • welche Herausforderungen kleine Energiegenossenschaften bewältigen müssen,
  • und warum Walter Kral überzeugt ist: Gemeinsam lassen sich auch große Herausforderungen meistern.

Transkript anzeigen

00:00:02: Naar Dranghen in die spannende Welt der Genossenschaften.

00:00:07: Dem Podcast des Reifeißenverbandes Südtirol, heute mit Irene Schlechtleibner.

00:00:15: Herzlich willkommen beim Podcast naar dranghen!

00:00:18: Der Podcast der Menschen aus den reifeißigen Genosschaften vor das Mikrofon holt.

00:00:24: Für die heutige Ausgabe sind wir nach Benz ins Saantal gereist zu Walter Kral.

00:00:29: Er ist der Obmann der Elektrogenossenschaft Benz

00:00:32: und

00:00:32: hat die Entwicklung der Stromversorgung im Tal in den letzten Jahren maßgeblich mitgeprägt.

00:00:39: Walter Krall, herzlich willkommen und danke fürs dabei sein!

00:00:43: Herzlich Willkommen!

00:00:44: Danke schön!

00:00:47: Also eine der größten Herausforderungen war wirklich die Leute dazu zu bewegen dass das was wir heute machen und dieses zusammenbringen ein Mehrwert ist der Morgen- und Übermorgen für uns auch da ist.

00:01:02: Die Energiegemeinschaft, das war für uns das Thema morgen.

00:01:06: allen die Möglichkeit geben im Form einer Genossenschaft von den Themen der Energie, die lokal produziert werden zu profitieren.

00:01:15: Das Thema ist wenn man nicht weiter war es hilft dir selber rät mit den Leuten erklär wo du das Problem hast und du hast dann die Chance.

00:01:22: oder merkst zumindest relativ schnell du bist nicht allein.

00:01:28: Die Elektrogenossenschaft Denz versorgt rund fünfhundert Stromanschlüsse und hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viel Energie, Wertschöpfung und Versorgungssicherheit im Tal zu halten.

00:01:41: Wie bist du ob man dieser Genossenschaft geworden?

00:01:45: Ich bin dazugekommen im Jahre so in Drei.

00:01:48: ich war damals Mitglied und es gab einen Umbruch in dieser Zeit.

00:01:53: Man wollte neue Leute vorne haben hat dann einen Präsidenten vorgeschlagen, es war damals Wegel.

00:02:00: Stilmeier und er hat gesagt der Bauchthemen, der ihn unterstützt auch in italienischer Sprache nach außen hin und hat damals an mich gedacht, hat mich angesprochen und hat das dann gemacht.

00:02:14: Und was fasziniert die am Thema Energie?

00:02:18: Also Energie ist glaube ich für uns alle.

00:02:22: Wir brauchen Energie.

00:02:24: Das Erste, was wir tun, wenn es irgendwo in einen Raum einigieren ist, wir schalten das Licht ein.

00:02:30: Vor allem der Schritt, dass wir unsere eigene Energie da haben, ist etwas, was nie freidet und dass man auch die Energie ständig hat.

00:02:41: Dass wir wirklich Energie haben, wenn's irgendwo fahrt.

00:02:44: Wir haben eine Sicherheitssturmnetz und das bedeutet uns doch ganz viel weil wir eigentlich ganz hinten am Ende des Rattenschwanzes sind, wo die Energie eigentlich hingefährt wird.

00:02:57: Und durch das Systemgenossenschaft haben wir das Geld wieder, was wir Wirtschaften in die Leitungen investiert und somit ein wirklich solides und nachhaltiges Stromnetz aufgebaut, das uns allen und unseren Mitgliedern

00:03:14: zugutekommt.".

00:03:15: Die Elektrogenossenschaft Benz gibt es jetzt seit fünfzig Jahren, ihr habt's heuer das Fünfzig-Jubiläum.

00:03:20: Wie hat alles begonnen?

00:03:23: Die Genossenschaft wurde gegründet in dem Jahr wo ich eigentlich geboren wurde.

00:03:28: Es hat aber alle sehr viel früher angefangen.

00:03:30: Anfang der siebziger gab es ein neues Landesgesetz mit dem man praktisch auch die Bergregionen versucht hat zu elektrifizieren.

00:03:37: Bei uns gab es einige wenige Ehewerke und die haben Bisschen Strom produziert Nachbar und zwei, drei mit Energie versaut.

00:03:46: Und dann ist die Gemeinde und einige Gemeindevertreter, die sind aktiv geworden und haben so die Treiber, die Macher in dem Bereich zusammengeholt.

00:03:57: Mit der hat man angefangen ein Netz zu planen und das ganze Netz hat man aufgebaut also wirklich in allen Leistungen.

00:04:05: Da hat es nicht einmal eine Genossenschaft geben aber die Werte der Genossenschaft waren schon da.

00:04:09: Die Leiter haben alle gemeinsam zusammengearbeitet, dann hat Lucha gegraubt damit ein Maschen aufgestellt werden.

00:04:17: Die Bauwaren haben von Walte die Bäume zur Verfügung gestellt also die Strommaschenausholz und so ist es in relativ kurzer Zeit entstanden.

00:04:26: Also die Planung war fertig und in den dreivierteljahr später konnte man einschalten.

00:04:32: das heißt man hat wirklich Über den Sommer, das ganze Netzwerk von Mittelspannung vor Rabenstein bis Benz gebaut mit den ganzen Niederspannungs-Traffors und alles.

00:04:46: Und dann ist es im Juli, in dem man den Strom eingeschaltet

00:04:51: hat.

00:04:52: Das war sicher auch ein schneidender Meilenstein für die Bewohnerinnen und Bewohner da?

00:04:57: Ja, das war wirklich eine Freude.

00:05:02: Eine Stromversorgung.

00:05:04: Und wie gesagt, wichtig war das Licht.

00:05:06: Das hat auch früher gekostet um die Lichtgenossenschaften.

00:05:08: Es waren nicht die Elektro-Genossenschaft, weil die Genossenschaft halt die Energie und das Licht auch im Hinternsahrental gebracht haben.

00:05:17: Und was wurden noch weitere Meilensteine im Verlauf da?

00:05:21: Ja, dazu ist dann zu sagen dass dann wirklich erst vierundsebzig die Genassenschaft gegründet wurde.

00:05:25: also es war Strom, dann wurde die Benussenschaft geGründet.

00:05:29: Es hat auch sehr viele Diskussionen in dieser Zeit gegeben, wie es halt so ist in der Genossenschaft seine allmal derselben Meinung.

00:05:36: Und das hat sich dann noch einige Anleife für E-Werke haben sich auch sehr viel dagegen gewährt also auch private Investoren.

00:05:46: und irgendwann wollte der alte Ausschuss nicht mehr weitermachen.

00:05:50: und dann hat man gesagt gut jetzt suchen wir unseren neuen Fiegel Stielmeier, wie gesagt, der auch damals schon die ersten Schritte begleitet hat.

00:05:59: Jemanden gefunden, der das neue ausgerichtet hat.

00:06:01: und dann ist man gestartet und hat den ... Das Gespräch gesucht, hat gemeinsam versucht mit denen, die jeweilige Bauern einfach zu sagen, wie können wir gemeinsam was machen?

00:06:12: Wie können wir diese Struktur, die heute schon da ist weiter hinerhalten und weiterhin für die ganze Penzach zum Nutzen machen.

00:06:21: Somit jeder hat dann den Vorteil in unseren

00:06:24: Tal.".

00:06:25: Was waren die größte Herausforderungen da im Überzeugungsprozess?

00:06:29: Also eine der größten Herausforderungen war wirklich, die Leute dazu zu bewegen dass das was wir heute machen und dieses zusammenbringen ein Mehrwert ist der Morgen- und Übermorgen für uns auch da ist.

00:06:44: Es war auch ganz wichtig, Leute zu überzeugen die auch schon ein Projekt vorangetrieben hatten in Form eines E-Werkers.

00:06:51: Parallel zur Genossenschaft dazu zu überzeugern lassen uns gemeinsam das E-werk bauen weil dann haben wir fürs Netz was getan für unsere so wie für die ganze für das ganze hintere.

00:07:02: Pensatorl und auch die selber haben die Chance weil sie an resilientes netz Ein nachhaltiges Netz, mir halt auch die Möglichkeit gibt den Strom ständig einzuspeisen und dann auch so verkaufen.

00:07:16: Und das klingt jetzt noch als würden alle in einem Strang ziehen?

00:07:21: Es gibt immer welche, die noch nicht ganz auf dieser Linie sind.

00:07:24: aber mehr und mehr seien die Leute der Überzeugung dass es... Mit dieser Genossenschaft einen riesigen Mehrwert ergibt.

00:07:33: und dieser Mehrwerten sieht man auch, weil aktive falsche Leute auf uns zukommen.

00:07:38: Und sagen wie sieht es aus?

00:07:39: Planet ihr quasi in den nächsten Jahren über meinen Grundstück zu graben neue Leitungen oder sowas?

00:07:45: Die kämen aktiv auf uns zur und gemeinsam plant man dann gemeinsame Arbeiten zum Machen, sei es Kamalisierung, sei das auch Glasfaser, das mir in der Zwischenzeit verlegt wurde komplette Abwasser oder Quellenzuführungen zu den Höfen.

00:08:03: Es erregt sich auch keinen Widerstand mehr, jeder ist froh wenn in einem Zug Arbeiten verlegt werden die sowieso gemacht werden müssen früher oder später

00:08:12: und die Leitungen seien vorwiegend unterirdisch verlegt das heißt sicher vor Unwetter.

00:08:19: Ganz genau, das war eines der wichtigen Themen auch dass die Leitungen unterirdisch sein damit wirklich bei Schneedruck und Schneefall die Stromversorgung da ist.

00:08:32: Und wie hat sich denn die Energieverwendung verändert in den letzten Jahren?

00:08:37: Weil vielleicht am Anfang hat jemand Licht gebraucht und ich denke mal dass der Konsum wesentlich angestiegen ist.

00:08:44: Also das ist vor allem ein wesentliches Thema auch gewesen, was dazu beigetragen hat dass wir unser Netz ausgebaut haben und ausbauen mussten.

00:08:53: Weil wie gesagt früher war jeder froh wenn eine Lampe gebrannt oder eine Lamppe anmachen konnte.

00:08:59: heute gibt es auf den Bauernhöfen, gibt es Heukräne, gibt's Anschlüsse die vorher drei Kilowatt haben, die brauchen heute zwanzigundfünfundzwanzig Kilowatte Anschlüße.

00:09:08: dieser fordert neue Leitungen dickere Leitung damit auch dort der Strom ankommt, die dies am weitesten wechselnd.

00:09:17: Und wo stoßen bestehende Systeme an ihre Grenze?

00:09:21: Die heutigen Systeme haben natürlich ihre Grenzen in Bezug auf maximale Durchleitung.

00:09:28: Wir haben heute eine Leitung, die ausgelegt ist zwischen sechs und sieben Megawatt als Mittelspannung.

00:09:37: Wenn es danach geht in den Niederspannungs-Themen haben wir wirklich unterschiedliche Netze da.

00:09:44: Wenn jemand sagt, ich brauche auf neunhundert Meter Entfernung hundert Kilowatt Anschluss würde das bedeuten komplett neue Leitungen zu verlegen.

00:09:53: und genau dieses Problem spürt man mehr und mehr durch das Thema Photovoltaik.

00:09:59: Der Strom fließt an beide Richtungen und immer wenn ich weiter weg bin von einer Traffostation habe ich das Problem dass ich Spannungsabfall habe.

00:10:10: Am Ende der Leitung haben wir nicht mehr zuhundertvierzig Volt, zuhundertreißig Volt.

00:10:15: Sondern wir haben vielleicht zuhunderzwanzig oder noch weniger.

00:10:19: Man muss sich das vorstellen wenn man direkt am Transformator den Strom bezieht hat man zweihundertdreißige Volt.

00:10:27: Wenn man aber dann ein Kilometer weg ist, dann hat man nur noch zweihundred zwanzig Volt.

00:10:31: Das Problem ist ich kann nicht den, der nahe einem Traffer ist auf zwehundertfünfzig Volt hoch schalten damit er andere zu einer Preise kriegt, sondern es braucht dazwischen wirklich Stauchkleidungen oder einen zusätzlichen Traffer.

00:10:44: Und das bedeutet zusätzliche Investitionen die noch anstehen und für morgen halt auch das Netz noch sicherer und noch besser für unsere Kunden und Mitglieder machen.

00:10:56: Welche Rolle spielen in den Zusammenhang mit Wärmepumpen, Immobilität, Digitalisierung?

00:11:04: Also das Thema Wärmebunden ist noch relativ okay, weil es eigentlich der Stromverbrauch nicht derart hoch ist und auch einen relativ konstanten Stromverbrach haben.

00:11:15: Darauf wo wir mehr bedanken haben sind sicherlich die Elektrofahrzeuge, die beziehen in Zukunft ziemlich viel Sprung.

00:11:22: also wenn wir anfangs reden von drei Kilowatt vier Kilowat was ein Haushalt braucht, zwanzig Kilowatte was im Bauernhof braucht, reden wir von einem Elektroarten dass vielleicht mit hundertfünfzig Kilowattern geladen werden will.

00:11:34: Man gibt es dann in Netz unterschiedliche Strombezüge auf wirklich auf Sekundenbasis und das Thema Digitalisierung.

00:11:44: Dadurch kann man das natürlich besser steuern, aber die elektronischen Geräte werden immer sensibler, waren immer sensibiler auf Stromschwankungen, auf Stromspannungen auch auf Frequenzen – und das dreht hauch dazu bei oder fordert die Notwendigkeit noch bessere Systeme zu haben!

00:12:02: Und da in Südtirol ist ja ein Rado, vorwiegend der Strom, der aus Wasserkraft produziert wird.

00:12:09: Wie beurteilt du die Zukunft von dieser Energieform?

00:12:15: Also ich glaube dass das die sauberste Energieform ist, die wir überhaupt auf der Erde haben.

00:12:20: Wir tun den Wasser eigentlich nichts!

00:12:22: Wir nehmen ihn zwar raus aus dem Fluss und geben ihm ein paar Kilometer weiter wie eine Fluss zurück.

00:12:28: In dem Moment, wenn wenig Wasser fließt, muss sowieso die Mindestwand-Wassermenge gewährleistet werden.

00:12:33: Das heißt auch... ...die Fische und die Umwelt kann dementsprechend weiter leben!

00:12:38: Alle anderen Energieformen haben das Thema, dass sich irgendwas wirklich Aufwendiges produzieren muss,... ...dass ich in den Nachgang auch wieder abmontieren muss, auch wieder recyceln muss.

00:12:51: Und wenn wir schauen beim Wasser habe ich eigentlich alles nur recyclbare Themen.

00:12:56: Ich habe Turbinengehäuse aus Metall, die kann ich einschmelzen und Neuturbinengeheuse machen.

00:13:01: Ich baue Rohre aus Metall.

00:13:03: also all das ist wirklich für mich von Anfang bis Ende hundert Prozent nachhaltig dass sich wieder nutzen kann.

00:13:10: Das Thema Wasser-Wasserrückgang ist natürlich ein Thema des wir nicht außer Acht lassen dürfen.

00:13:18: es ist halt auch wichtig dass wir versuchen andere Möglichkeiten dann dementsprechend Auszuarbeiten sei es Solar, was ich das zweite Alternative sehe oder auch Wind.

00:13:30: Wind ist ein Thema wo wir gemeinsam arbeiten müssen dass in bestimmten Orden auch Windräder aufgebaut werden können weil wenn wir wenig Wasser haben keine Sonne in den allermeisten Fällen dann Wind ist.

00:13:47: Und das werden alles energieproduzenten, die uns morgen eines sicheren Stroms in ganz Süde und auf der ganzen Welt garantieren.

00:13:56: Das heißt es berücksichtigt jetzt schon die Auswirkungen vom Klimawandel?

00:14:02: Ja wir müssen uns da diversifizieren damit wir morgen auch noch weiterhin Ich soll mal unsere maßgeblichen Themen ausführen können und auch die Energie dem Kunden oder unser Mitglied an zur Verfügung stellen.

00:14:16: Und da schauen wir uns rum, welche Möglichkeiten wir haben.

00:14:22: Naar dran gehen in die spannende Welt der Genossenschaften!

00:14:27: Dem Podcast des Reifeißenverbandes Südjurul heute mit Irene Schlecht-Leitner.

00:14:34: Wenn das nationale Stromnetz ausfällt, haben wir trotzdem Strom.

00:14:39: Das sagt Walter Kral, Obmann der Elektrogenossenschaft Benz.

00:14:43: Warum das möglich ist und weshalb er von einer Energiegemeinschaft für das ganze Saarenthal träumt?

00:14:49: Darüber sprechen wir heute!

00:14:51: Walter Kral herzlich willkommen und danke fürs dabei sein.

00:14:57: Eine neue Möglichkeit ist ja auch die Erneuerbare Energienossenschafts Saarental Plus.

00:15:03: Dort bist du da Vizeobmann- und Gründungsmitglied.

00:15:07: Was war die Ausgangsüberlegung von der Gründung?

00:15:11: Also, die Ausgangsüberlegungen waren wirklich die Möglichkeit zu nutzen um Energiespitzen praktisch mit abzugleichen.

00:15:21: Und zwar ist eine Energiegemeinschaft, oder eine Energie Gemeinschaft lebt davon dass man den Strom den Kunden oder den Einigen Mitglieder produzieren andere gleichzeitig verbrauchen.

00:15:36: Das Gleichzeitige Verbrauchen fördert auch, dass ich Energie, wenn sie da ist – sagen wir es um die Mittagszeit habe ich Solarenergie, die da ist.

00:15:45: Dass Leute dann in der Mittags-Zeit vielleicht mehr Strom verbrauchen als das bisher im Kopf verankerte Thema.

00:15:53: Nachts kostet der Strom weniger.

00:15:55: Ich glaube, in Zukunft wird der Fall eintreten, dass über bestimmte Tageszeiten, aus Sonnenenergie zur Verfügung habe, dass der Strom dann wesentlich günstiger sein wird als in der Nacht.

00:16:10: Die Energiegemeinschaft war für uns das Thema morgen.

00:16:16: allen die Möglichkeit geben im Form einer Genossenschaft von den Themen der Energie, die lokal produziert werden zu profitieren und es ist vielleicht auch im Hinblick auf die Zukunft, dass wir dort eine große Gemeinschaft im Saarental haben damit jeder Saar nach von der Energie, die wir im Seirental produzieren auch direkt und lokal profitieren können.

00:16:39: Und was steht dem im Wege?

00:16:42: Aus heutiger Sicht haben wir zu wenig Stromproduktion um das Netz des heute teilweise uns gehört.

00:16:50: dann gibt es ein Netz das gehört der Edina.

00:16:53: all diese Netze müssen übernommen werden damit man das in im Form der Genossenschaft unter den Vorteilen der Genosenschaft auch verteilen kann.

00:17:02: Dafür braucht es Produktionen, damit man auch ein bestimmtes Einkommen hat und das müssen wir jetzt schauen.

00:17:07: so langsam in den nächsten Jahren gemeinsam zusammenzubringen mit den Produzenten zu diskutieren Auch die dazu bewegen dass ein Teil abtritt eine Möglichkeit ist einen Mehrwert für das gesamte Tal zu schaffen.

00:17:27: Die Einstellung von den Mitgliedern der Elektrogenossenschaft hinsichtlich der Energiegemeinschaft, hat es zur Überzeugungsarbeit gebraucht?

00:17:36: Von der Elektrogenossenschaft BENS, da haben wir sehr viele Mitglieder die auch schon in der Energie Gemeinschaft dabei sind.

00:17:43: Die waren relativ schnell dabei weil sie gesehen haben das was in der Elektronossenschaft Ben funktioniert und wir haben ja auch Leute die das dann auch promoten in der Genossenschaft.

00:17:52: Die seien sofort mit dabei gewesen.

00:17:56: Es gab auch einen sehr großen Anklang außerhalb der Elektrogenossenschaft, das heißt auch ins Haarntein draußen und so weiter.

00:18:02: Weil dieses Vorbild der Genossenschaften die heute schon den Nährwerk generieren, den Strom günstiger zur Verfügung stellen, schon ein Thema ist was auch andere Leute beschäftigt und auch gerne nutzen möchten.

00:18:18: Und mit der Form der Energiegemeinschaft hat man diese Möglichkeit jetzt dass man zumindest ein bisschen badesebiert von dem, was im Prinzip Produktion in einer Genossenschaft, Stromproduktion in der Genossenschaft betaltet.

00:18:34: Und wenn du jetzt an die Zukunft denkst, was war so deine ideale Vision für Energieversorgung im Saarntol?

00:18:41: Also ich denke dass das Saarnteil genügend Fachkräfte hätte, genügt Energie hat und auch die Möglichkeit hatte, dass es in einem einzigen Verteilergebiet zu vereinen.

00:18:55: Wir haben den Eingang vom Saarental, denn jeder kennt er ist relativ schmal mit Tunnel ab.

00:19:00: da könnte man das ganze Tal mit Energie versorgen.

00:19:04: Da gibt es den einen Eingangen und den anderen Ausgang.

00:19:06: Da könnte man des Ganzen Saaranthals mit Energieversorgung in einer großen Genossenschaft die man gemeinsam umsetzen könnte.

00:19:14: Wie realistisch ist das?

00:19:17: Das dauert sicherlich noch!

00:19:20: Das dauert auch, weil wir haben das Thema Konzessionsverlängerungen für die Verteilerkonzessionen und für die E-Werke.

00:19:35: Und wir haben dieses Thema Diversifizierung, was angesprochen worden ist, eine zusätzliche Energiequelle im Saar- und Toll zu aktivieren damit wir morgen abgedeckt sein und auch das Thema, was Unterhaltung von Leitungen und Spesen ist, abdecken können.

00:19:52: Das sind wir beim anderen Thema Stichwort ARERA also der Unabhängige italienische Regulierungsbehörde für Energienetz und Umwelt die behandelt die kleinen Genussenschaften oft wie große Energiekonzerne.

00:20:09: Warum ist jetzt ein Problem?

00:20:11: Weil Eine Genossenschaft ganz anders agiert als ein Großkonzern.

00:20:15: Wenn wir scharen, eine Enel hat der Zweiundreißig Millionen Pots das heißt die haben Zweiandreißige Millionen Abnehmer und wir haben Fünfhundert.

00:20:23: wenn wir dieselben Standards dieselben technischen Fachkräfte zur Verfügung haben müssen dann steht es in keiner Relation zu dem was wir eigentlich an leisten können.

00:20:36: Deshalb ist es wichtig dass verstanden wird dass wir ein wesentlicher Teil sein zu einem wirklich nachhaltigen Stromnetz in ganz Italien.

00:20:47: In einer Stadt hat jeder Interesse, Strom zu verteilen weil ich viele User habe und viele abnehme.

00:20:52: aber wenn ich dann ein paar Kilometer Leitungen baden muss und erhalten dann wird es relativ dünn und wir merken sie auch bei einigen Telekommunikationsunternehmen wie die Leitenden sind.

00:21:06: Wir haben halt den Vorteil, dass wir vor Ort sind Und der Kunde ist hier.

00:21:10: Wir sind lokaler Ansprechpartner und da wird auch manchmal wirklich im Gespräch, kommt ein Kollege dazu und sagt drei Mal, ich brauche einen neuen Anschluss von fünfzig Kilowatt.

00:21:21: Wie kriegen wir das hin?

00:21:22: Damit er schnellstmöglich auch diese Themen auf den Tisch kriegt und dass damit man das Thema lösen können.

00:21:29: Zurückzukommen zur Erwärer seien wir für die Erwäre alles einzelne Ansprech-Partner.

00:21:38: Das bedeutet wenn die eine Ehne halten, dann haben sie mit einem reden müssen.

00:21:42: Jetzt haben die aber in Südtirol zig Genossenschaften im ganzen Alpinenraum in Italien sehr viele Genosschaften, die auch andere Eigenheiten haben, die dann ihre Veto einlegen

00:21:53: usw.,

00:21:53: das heißt die müssen mit zu vielen Leuten reden und es war ganz oft so ein bisschen diese her distanzierte Haltung was mittlerweile zum Glück eingetreten ist, dass wir über den Sep jetzt wirklich ein Sprachruch zur Errehrer generiert haben.

00:22:12: Und das kommt uns allen wieder zu gut, ja als Genossenschaft, weil wenn wir den SEPH als unsere Vertretung haben dann redet die Erreher wieder nur mit einem der aber unsere Gegebenheiten vertreten und unsere Eigenheiten kennt.

00:22:26: Und ich glaube, dass ist der richtige Weg wo wir dann sagen können Wir haben jetzt auch einen Sprachbruch in Richtung nach Richtung Rom.

00:22:33: Umgekehrt haben wir es jetzt schon erlebt Das bei neuen Gesetzen der GSE aktiv auf uns zukommt und die Errehrer aktiv auf zu kommen.

00:22:41: Und sagen, wir haben das im Sinne, wie sieht ihr das?

00:22:45: Das heißt es hat sich in den letzten zwei drei Jahren schon wirklich was gewandelt, was uns dann hoffentlich für die nächste Zukunft zugutekämpft.

00:22:55: Weil die Genossenschaften seien ja nur entstanden weil da damalige Riesel kein Interesse hat hin Benz eine Leitern hinzubauen.

00:23:05: Regings, Jaffentoll, Dornholz hat keiner Interesse gehabt.

00:23:09: Und dann hat sich die Mannschaft zusammengedonnen oder die lokalen Leute zusammengedonnen um das zu machen?

00:23:15: Erfolgreich!

00:23:17: Dazu ein sehr erfolgreiches Modell.

00:23:20: und gerade deshalb müssen wir auf diesem Modell weiterbauen und auch Leute positiv dazu motivieren das auszubauen aber auch an das zu glauben und es auch weiter zu erzählen weil wir selbst haben ja wirklich einen riesen Riesenvorstand waren Wir persönlich, aber auch die anderen Bevölkerung in dem Ort.

00:23:39: Hat es Momente gegeben im Verlauf der Obmannschaft wo du gesagt hast ich schmeiß jetzt alles hin und komm dann nicht weiter?

00:23:47: Manchmal denkt man sich schon solche Sachen.

00:23:51: Aber wie immer sage ich muss man das Problem dann jemandem erzählen.

00:23:57: Geteiltes Leid ist halbes Leid.

00:23:59: Man findet Anschluss.

00:24:01: mehr haben in Rheifeisen verbannt.

00:24:03: wir haben ins Saif Andere, ich sage Unternehmen und auch Private mit denen man in Kontakt gehen kann.

00:24:09: Also wirklich das Thema ist wenn man nicht weiter warst hilft dir selber, redet mit den Leuten erklär wo du das Problem hast und du hast dann die Chance oder merkst zumindest relativ schnell Du bist nicht verloren.

00:24:21: Und wenn da mehrere sein Dann geht was.

00:24:23: Da muss man in die Richtung wirklich schauen.

00:24:25: zu arbeiten Muss man sich halt zusammensetzen und eine Strategie ausmachen.

00:24:29: Wo ist jetzt am besten dass sie es anbringen?

00:24:32: Und dann geht's halt weiter.

00:24:35: Und gibt es einen Moment, wo du wirklich stolz warst auf das was da außergekommen ist?

00:24:41: Der erste Moment, in dem ich wirklich enorm stolz und gerne zurückgedankt bin, wo wir das erste Mal praktisch eine Wachtung haben gemacht.

00:24:52: Auf der Übergabekabine also an dem wo wir am nationalen Netz hängen.

00:24:57: Das war eine Wichtung von acht Stunden sein komplett eigenständigen Inselbetrieb gefahren.

00:25:04: Da haben Leute angerufen, die haben gefragt ja, fällt heim nicht der Strom aus?

00:25:08: Also ich habe gesagt es kann der Strom rausfallen.

00:25:11: Und das war eine Genugtuung dass man sagen kann Ja wir haben's geschafft wirklich in Strom zu garantieren mit unseren eigenen Mitteln und das ist schon sehr sehr befwilligend.

00:25:23: Ja da klingt schon Herzblut und Begeisterung mit.

00:25:27: Ja ist es auch, man braucht sehr viel aber ich glaube schon die Bevölkerung die das dann wertschätzt gibt du das auch zurück.

00:25:34: Vielen Dank, Walter Kral für das offene Gespräch über die

00:25:39: Aspekte

00:25:39: der Energieversorgung in Südtirol.

00:25:42: Vielen Dank auch allen Hörerinnen und Hörern fürs Zuhören!

00:25:46: Falls euch der Podcast gefallen hat, freuen wir uns über Feedback-und Weiterempfehlungen.

00:25:52: Bis zur nächsten Folge von Nadran Gehen – alle drei Wochen auf den gängigen Podcastkanälen

00:25:58: und

00:25:58: auf der Homepage des reifheißen Verbandes Südturol auf Wiederhören.

00:26:05: Nah dran gehen in die spannende Welt der Genossenschaften.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.