Werner Platzer: „Wir müssen heute für übermorgen entscheiden“
Shownotes
Eigentlich wollte Werner Platzer nur ein Jahr bei der Raiffeisenkasse Prad bleiben. Daraus wurden 36 Jahre – 26 davon als Geschäftsführer.
In der neuen Folge von „Nah.dran.ge(h)n“ spricht er darüber, was ihn in dieser Zeit geprägt hat: über Führung, die bei einem selbst beginnt, über schwierige Entscheidungen und die Fusion zweier Raiffeisenkassen, über Autonomie und Verantwortung – und darüber, was Raiffeisen in einer zunehmend digitalen Bankenwelt auch künftig auszeichnen kann.
Denn bei aller Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz ist Werner Platzer überzeugt: Langfristig zählt der Mensch – und die Beziehung zwischen Menschen.
Was müssen Raiffeisenkassen heute entscheiden, damit sie auch „übermorgen“ noch erfolgreich sind? Und was möchte Werner Platzer nach mehr als drei Jahrzehnten Raiffeisen hinterlassen?
🎧 Eine Folge über Verantwortung, Veränderung und langfristiges Denken – jetzt reinhören in „Nah.dran.ge(h)n“.
Transkript anzeigen
00:00:02: Naar dran gehen in die spannende Welt der Genossenschaften.
00:00:07: Dem Podcast des Reifeisenverbandes Südtirol, heute mit Irene Schlechtleibner.
00:00:15: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge unseres Podcasts naar dran geben!
00:00:20: In diesem Podcast holen wir Menschen aus den reifeißen Genosschaften vor's Mikrofon und für die heutige Ausgabe sind wir nach Prat in einen oberen Finchgaug gereist – zu Werner Platzern.
00:00:33: Er ist stellvertretender Obmann im Verwaltungsrat von Rheifeisen Südtirol IPS und er ist langjähriger Direktor der Rheiffeisenkasse Prath Taufers.
00:00:44: Herzlich willkommen bei einer Platzer, vielen Dank fürs Mitmachen!
00:00:48: Vielen Dank für die Einladung zu diesem Gespräch auf das ich mich freue.
00:00:54: Ich hatte da auch Glück, dass im Betrieb Menschen waren.
00:00:57: Die vermutlich erkannt haben, dass doch die eine oder andere Fähigkeit bei mir vorhanden war und das Vertrauen geschenkt haben.
00:01:05: gesagt haben sie du kannst diesen Weg gehen.
00:01:10: ich möchte hier niemand zu neidreten.
00:01:12: vielleicht gibt es noch in Italien und gerne reifassen kann sich mit fünf mitten weiter.
00:01:16: aber langfristig kann man auch die Professionalität und die Qualität nicht halten.
00:01:24: wird die Konzernmutter noch zulassen, dass wir in unserem Kleinsgemeinten noch viele Alten haben.
00:01:30: Oder wird die dann sagen das geht aus Kosten nutzen nicht raus.
00:01:34: da müsste ich schließen?
00:01:35: Also da waren schon doch viele, viele Ängste auch da!
00:01:41: Wer den Namen Berner Platz im Internet sucht findet Artikel über Nachhaltigkeit soziales Engagement Förderung des Ehrenamtes oder Visionen für die Region.
00:01:53: Das heißt, als Direktor der Rheifeisenkasse Brad Taufers ist dir die Entwicklung des Territoriums ein großes Anliegen.
00:02:01: Woher kommt das?
00:02:03: Ich komme ja ursprünglich aus Stilfs also von einer Gemeinde, die eigentlich strukturschwach war, ist bäuerlich geprägt und von Abwanderung.
00:02:15: Und in diesem Kontext hatte ich das Glück durch den Besuch der Oberschule, durch mein Studium in Florenz dann am Ende hier in der Rheifeisenkasse zu landen und eine gute Entwicklung zu haben.
00:02:29: Und ich denke, das hängt einfach damit zusammen dass man hier ein Stück von dem Guten was man erfahren hat im Leben einfach ein Stück auch wiederum ans Gebet zurückzugeben Das heißt einen Rahmenbedingungen zu schaffen damit auch die heutige und vor allem die nächsten Generationen, die Möglichkeit haben eine Ähnliche Verhaltung, ähnliche Entwicklung machen zu dürfen.
00:02:55: Und wie bist du zur Eifersenkasse gekommen?
00:02:57: Es war eine Mitarbeiterin in der damaligen Filiale in Stilfs – Frau Wallnöfer.
00:03:04: Am Ende meines Studiums kam ich mit ihr im Gespräch und fragte mich, was ich plane zu machen beim überlegen welchen Weg ich gehe und sie habe mich dann darauf hingewiesen, ja die Ralfessenkasse Bratau versuche einen Innenrevisor suchen ob das für mich so ein Thema wäre.
00:03:27: Ja dann habe ich überlegt hab dann mich beworben Allerdings damals noch so mit dem Gedankengang, ja das mache ich jetzt mal ein Jahr in der Reiferskasse und dann schaue ich was sich entwickelt.
00:03:40: Ja und aus diesem Jahr sind mittlerweile siechsunddreißig Jahre geworden und davon eben sechsundzwanzig Jahre Geschäftsführerin der Reifeiskasse.
00:03:50: Wann wusstest du so, jetzt bin ich Führungskraft?
00:03:54: Ich frage mich heute auch noch, bin nicht Führungskraft weil es doch eine hohe Anforderung ist?
00:04:01: bin ich im Stande, das auch täglich zu erfüllen.
00:04:05: Weil es heißt immer den ersten Menschen, dem man führen soll ist sich selber für die Menschen mit denen man zusammenarbeitet und für den gesamten Betrieb.
00:04:17: Auch hier muss ich sehr dankbar sein eigentlich meinem Vorgänger und diesen Stellvertreter damals einen damals den ersten Lehrgang ausgeschrieben, Verführungskräfte erst über zwei Jahre.
00:04:39: Hat er gedauert und damals ist eben der Vizedirektor dann zu mir gekommen und gesagt wenn das jemand besuchen sollte, dann wäre ich das!
00:04:49: Und auch der damalige Geschäftsführer ist hinter dem gestanden.
00:04:53: und dann hat diese Geschichte sage ich einmal mit diesem Ausbildungsschritt begonnen, und dann im Jahr zweitausend bin ich dann Geschäftsführer und Nachfolger gewesen.
00:05:03: Also ich hatte da auch Glück dass in Betriebe Menschen waren die vermutlich erkannt haben das doch ja eine oder andere Fähigkeit bei mir vorhanden war und das Vertrauen geschenkt haben.
00:05:15: gesagt haben sie du kannst diesen Weg gehen
00:05:20: Und hat sich der Führungsstil im Laufe der Jahre im Laufer der Zeit verändert?
00:05:25: Mein Vorgänger war ein sehr menschlicher hatte aber natürlich einen anderen Zugang noch zu Führung.
00:05:30: Deshalb wäre ihm immer gesagt, es ist so ein menschlicher Patriarch.
00:05:35: und nachher hat sich die Führungsstil einfach deingehend weiterentwickelt dass man doch in einem sehr kooperativen Führungenstil geht.
00:05:43: heißt das vor allem auch ich heute?
00:05:47: mein Bestreben ist die Föhrungskräfte ganz stark in den Entscheidungsfindungen einzubinden in den Entwicklungen der Eifeisenkasse einzubünden gleichermaßen zu fördern, im Sinne auch mit der Ausbildung.
00:06:01: Es hat sich auch das Zusammenspiel mit den Mitarbeitern stark verändert vor allem mit den neuen Generationen wobei ich ganz bewusst sage für mich diese Muster da wäre ich mich immer dagegen.
00:06:15: also die Generation Zeit ist so und die Digitals sind so und sie sind anders.
00:06:20: trotzdem es gibt glaube ich aus meiner Sicht doch eine bestimmte Gemeinsamkeit Was dann auch die Führung verändert, weil die Generation was heute drin ist, ist gewohnt.
00:06:33: Mitzureden oder vor allem drehen wir es um.
00:06:37: Vor allem gewohnte das sie gefragt werden.
00:06:40: Weil zu Hause wird diskutiert wo gehen wir hin?
00:06:43: Nurlaub!
00:06:44: Was sagst du?
00:06:45: Was machen wir am Sonntag?
00:06:46: Was magst Du?
00:06:48: Und das ist einfach vorhandenen Mitarbeitern und insofern ist das auch die Herausforderung für uns Führungskräfte, hier einen guten Weg zu finden und dies immer mitzugeben.
00:07:00: Größere Diskussionen sind immer dann wenn die Mitarbeiter das Gefühl haben sie wären zu wenig eingebunden gewesen in einem Veränderungsplatz.
00:07:11: Dann kommt natürlich ein größer Rahmen noch insgesamt dazu dass heute doch die Veränderungen viel schneller gehen.
00:07:19: Digitalisierung um hier ein großes Thema in den Mund zu nehmen, verschafft Unsicherheit, Ängste, Sorgen.
00:07:27: Und da ist die Herausforderung, dass wir auch in diesem Weg die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitnehmen.
00:07:35: Aber nicht nur!
00:07:36: Das betrifft uns alle und auch unsere Kundinnen und Kunden.
00:07:40: Hat es einen Moment gegeben in deinem Berufsleben, der dich besonders geprägt hat?
00:07:47: Es sind vielleicht viele Momente gewesen.
00:07:49: Ich glaube einer Wir hatten doch in unserer Reifheißenkasse, in den ja... ...zweitausend sieben achten Jahren damals durch mit der Aufsicht.
00:08:01: einige Themen die wir zu klären hatten waren doch eine Herausforderung, eine schwierige Zeit.
00:08:08: Ich persönlich habe damals sehr viel auch gelernt, auch wenn es vielleicht auch schmerzhaft war.
00:08:14: Die Aufsicht damals hat sich ja den ganzen Zugang auch zu der Reifheißenkassen geändert und da waren dann Laufen berichtet zu machen, da waren Laufenkontakte laufend austauscht.
00:08:26: Und das war noch ein herrlicher Druck von Raufsicht, von der Revision in einer Revision.
00:08:34: alle Kontrollorgane, die haben da über zwei Jahre ziemlich Druck.
00:08:39: gemacht.
00:08:39: Wir raten damals auch, im November ein ausrundlicher Vollversammlung war bei uns die der Verwaltungsrat neu bestellt wurde.
00:08:49: Wir hatten damals wahrscheinlich einen glaube ich in der Reifheißengeschichte einmal im Vorgang.
00:08:55: wir raten einen Oman der dann zweimal gewählt wurde im April und im November haben aber auch sehr vieles Positives erfahren.
00:09:04: Die Mitglieder standen wirklich hinter ihrer Reifeißenkassette Können heute wirklich sagen, es stehen sehr gut da.
00:09:13: Eine besondere Zeit wird sicher auch die Zeit der Fusion gewesen sein, vor den ersten elf.
00:09:18: Da warst du ja auch federführend dabei?
00:09:21: Das ist dann diese Weiterentwicklung gewesen und da hatten wir diese schwierige Phase bereits hinter uns gelassen.
00:09:28: Sonst hat uns auch eine Aufsicht nie diesen Fusion genehmigt Weil es sind ja da zwar Rheifeisenkassen zusammengekommen, die Rheiffeisenkasse Daufer-Symenstertal und der Rheifessenkasse Pradam Stilv Sirioch.
00:09:42: Daufers Symenstertaal hatte damals sechs Mitarbeiterinnen.
00:09:48: Wir waren schon über vierzig Mitarbeiter vom Verhältnis her.
00:09:53: Und doch haben wir es geschafft sich auf Augenhöhe zu begegnen, auf Augenhörde Diskussionen zu führen.
00:10:01: Und im Nachgang muss man sagen, dass wir das seine und andere durchaus auch von der reifassen Kassettauvers übernommen haben.
00:10:08: Weil gesagt haben ja die sind waren zwar viel kleiner hatten aber doch da und dort Themen sag.
00:10:14: ok da konnten wir auch etwas lernen und war dann auch eine Erfolgsgeschichte.
00:10:23: ich kann das auch zitieren weil Die jetzige und damalige Bürgermeisterin, die Rosalindie Gunsch war ja auch Mitglied.
00:10:33: Und sie war eher skeptisch gegenüber dieser Fusion.
00:10:36: In dem Jahr zwei Tausend Zwölf sind wir fusioniert und ein halbes Jahr nachher bei der Vollversammlung ist sie selber aufgestanden und hat öffentlich gesagt, Sie wäre also ... Wir hatten das ja nicht gewusst, sie wäre skeptisch genüger.
00:10:50: Aber sie muss sagen was war eine sehr gute Entscheidung?
00:10:53: Man sieht einfach dass jetzt auch Tauvers und Platsch von der professionellen Art und Weise, wie wir Eifers und Kassiers da arbeiten, einfach profitieren kann.
00:11:05: Und das war die größte Herausforderung im Laufe des Prozesses?
00:11:09: Die größte Erausforderung – obwohl ich gesagt habe, dass es einen Unterschied ist an Anzahlern an Mitarbeiterinnen – war aber doch die kulturelle Transformation.
00:11:20: Weil Taufers waren natürlich die Mitarbeiter in bestimmten Zusammenarbeiten, Stil gewohnt und wir hatten eine andere Unternehmenskultur, wenn man so nennen will.
00:11:32: Und da braucht es doch einige Zeit damit wir hier sehr gut zusammenwachsen konnten und zusammengewachsen sind.
00:11:41: Da kannst du dir ein Beispiel nennen?
00:11:43: Ja,
00:11:44: Daufers war in dem Sinn noch Viel, viel näher sage ich jetzt am Kunden dran.
00:11:51: Wir haben damals noch den eigenen Kunden wenn die Rente gekommen ist, haben denen Belege ausgedruckt und Belege übergeben.
00:12:00: Das gab es bei uns schon lange nicht mehr weil das erfolgt ja die Gutschrift Und damit mit ihnen dann darüber zu reden dass man hier auch vielleicht Zeit und Geld und Papierressourcen sparen kann.
00:12:16: Das war für sie schwierig diesen Schritt nicht zu gehen.
00:12:20: Wenn auch am Ende, dann waren die manchmal bestimmte Themen umzusetzen, da waren die viel schneller als wir.
00:12:26: Also das war dann wieder dieses sehr positive Engagement was diese Mitterreiter auch dann immer mitgebracht haben weil sie ja sehr klein waren und jeder eigentlich alles tun musste.
00:12:41: Was waren jetzt im Nachhinein betrachtet die schwierigsten Entscheidungen der Zeit?
00:12:45: Ich denke, zwei schwierige wichtige Entscheidungen waren sicher einmal das Thema der Namensfindung.
00:12:55: Weil wie gesagt wir wissen ja die Größenverhältnisse Wir haben Filialen oder Filiale vor allem eine Die war damals schon größer als sage ich jetzt die Daufer die Mitglieder am Ende, ob sie den Namen akzeptieren würden.
00:13:13: Also dieses Reifeisenkasse Bratt Dauvers Das war sicher ein Thema.
00:13:18: das zweite Thema wo damals ein sehr starkes Thema noch war Die Reifeisenkasse Dauferseminstertal hatte Dammestagöffnungen.
00:13:29: Die hatten immer in Ladsch und Daufers immer den Samstag offen Und das war natürlich für die Reifers in Kassettaufer ein sehr hohes Gut und ein starkes Anliegen, dass wir das in die Zukunft mitnehmen.
00:13:43: Für uns war das insofern eine hohe Anforderung weil wir das ja mussten dann auch organisieren.
00:13:49: entsprechend erste Zeit konnte man ja sagen okay machen die Mitarbeiter weiter aber es gibt ja Abgänge es gibt vielleicht Pensionierungen also müssen wir sie über Neue und unsere Mitarbeiter.
00:14:01: Und in diesen beiden Themen dann gut zu transportieren, waren eigentlich die grossen Herausforderungen im gesamten Prozess.
00:14:10: Ansonsten war wirklich von beiden Seiten auch vom Tauversüminster da, dem damaligen O-Mann, Herrn Kappeller, der auch hier maßgeblich glaube ich schon diese Fusion einfach vorangetrieben hat – wirklich auch in einer Weitsicht, wohl für sich!
00:14:28: gesagt hat, mit fünf Menschen kann man langfristig einfach nicht mehr.
00:14:34: Ich möchte hier niemanden zuneitreden.
00:14:36: vielleicht gibt es noch in Italien und gerne reifassen können sie mit fünf Mitarbeiter aber langfristiger kann auch die Professionalität und die Qualität nicht halten.
00:14:47: Ja da kommen wir ja gleich schon weiter Denking überhaupt an die Zukunft der Banken.
00:14:51: Stichwort Globalisierung Digitalisierung Markkonzentration.
00:14:55: der traditionelle Bankenmark wird ja von näheren Seiten unter Druck gesetzt, auch spezialisierte Plattformen wie Apple, Google, Amazon, Meta, die integrieren zunehmend Finanzdienstleistungen.
00:15:09: Wird es in zehn Jahren nur Reifeisenkassen Filialen geben?
00:15:14: Als Heimer festgestellt, dass wirklich das die Themen sind, der einfach jetzt die Entwicklung verantreiben – die ganzen Digitalisierungen.
00:15:25: Ich bin dafür vorab überzeugt dass langfristig das, was zählt ist der Mensch.
00:15:32: Die Beziehung zwischen Menschen, die Beziehungen auch jetzt wenn ich es auf Banken beziehe einfach auch des Bankmitarbeiters, des Beraters zum Kunden im Sinne unserer heutigen genossenschaftlichen Ansprüche, da sich natürlich transparent bin, dass ich mir das Vertrauen verdiene und erarbeite, Beziehung, je in Arbeiter nicht schnelle Abschlüsse.
00:16:00: Also insofern werden wir uns wirklich sehr stark darauf fokussieren müssen auf das Kundenbeziehungsmanagement also wirklich dazu sein wenn der Kunde die Kundin etwas braucht dass wir vor Ort sind.
00:16:16: es werden sich auch bei uns Themen verändern wo wahrscheinlich Prozesse bestimmte Abläufe von automatisiert werden, digital ablaufen die keine Unterstützung gibt.
00:16:31: Ich denke aber dass wir auch langfristig ein Kundenservice-Center das wir dort als Reifeisen immer Menschen haben werden nicht ein Chatbot immer Menschen und vor allem dass wir verurscht bleiben werden.
00:16:47: Dass wir wirklich da sind für unsere Kundenkundinnen was wir nicht vergessen dürfen, als Reifessenkasen und als Genossenschaffen natürlich.
00:16:57: Und in erster Linie auch für unsere Mitglieder.
00:17:01: Ich bin überzeugt, dass es uns dann auch in zwanzig oder dreißig oder vierzig Jahren geben wird.
00:17:09: Was würde Friedrich Wilhelm Reifassen heute zu uns sagen?
00:17:12: Ja!
00:17:13: dass wir natürlich verantwortlich sind unsere lokale Wirtschaft mit Finanzierungen zu versorgen, Geld hier reinzusammeln.
00:17:20: Aber ich denke ihr würde sagen, Ihr habt heute eine zusätzliche Verantwortung!
00:17:25: Ihr habt die Verantwortung der Absicherung und der Vorsorge.
00:17:29: Wir haben heute viele Menschen, die Gott sei Dank bei uns einen Bürofarmen, die sie vielleicht an Eingheim geschaffen haben, die einen bestimmten Wohlstand haben Als eure Verantwortung ist diesen Wohlstand abzusichern.
00:17:41: Und das Zweite ist, eure Verantwortung als Vorsorge zu tragen damit morgen Menschen die in Wohlverdienten Ruhestand haben einen angemessenen Lebensamt verbringen können.
00:17:52: Ich denke da sind so diese zwei großen Herausforderungen, wie ich unterstelle es mal, die uns vielleicht für ihre Fehler im live heißen heute mit auf den Weg geben
00:18:04: würden.".
00:18:07: Nah dran gehen in die spannende Welt der Genossenschaften.
00:18:20: In diesem Podcast holen wir Menschen aus den reifeisen Genossenschaften vor's Mikrofon.
00:18:25: Und für die heutige Ausgabe sind wir nach Prat in den oberen Finschgaug gereist zu Berner Platzern, er ist langjähriger Direktor der Reifeisenkasse Prat Taufers, er isst stellvertretender Obmann im Verwaltungsrat von Reifeissen Südtirol.
00:18:41: IPS Stichwort IPS, da bist du auch eine vorderster Front dabei.
00:18:49: Wie hatten das IPS die Zusammenarbeit zwischen den Reichweißenkassen verändert?
00:18:53: Als damals diese Gesetzesänderung kam und es sollten diese genossenschaftlichen Bankengruppen gebildet werden, da hatten wir doch sehr starke Bedenken dass die Reichweissenkassen nachher zumindest mittelfristig nicht mehr die Reichweisenkassen sein werden die wir damals kannten.
00:19:15: und die Informationen, die Kenntnis was wir haben scheint es so dass sich das für die übrigen zwei Bankengruppen doch italienweit zu bewahrheiten scheint.
00:19:28: Insofern war unser Anliegen ganz stark als ich diese Möglichkeit abgezeichnen hatte doch mit einem Sicherungsfonds zu gehen also mit einem E-Pace.
00:19:41: Ich muss ehrlich gestehen.
00:19:43: Wir waren damals, ich war damals auch in Vorstand der Geschäftsführervereinigung haben uns dafür reingesetzt aber im Oktober war eine Konferenz in Flarens und da war ich anwesend und da bin ich nachher zurückgekommen.
00:19:57: Ich habe auch damals mit dem Generaldirektor Paul Gasser gesprochen und hab gesagt, ich glaube der Zug ist abgefahren also wir werden keine IPS bekommen.
00:20:07: Und im Weihnachten, wir würden sagen ja ist Christkind gekommen und dann hat es doch, der Verband muss man anerkennen.
00:20:15: Aber auch viele unserer politischen Vertreter in Rom die sich ganz massiv eingesetzt haben, haben wir den IPS bekommen.
00:20:22: Dann haben wir uns auf dem Weg gemacht den IBS zu gründen und haben ihn dann gegründet, haben die Genehmigung bekommen, wer am voriges Jahr fünf Jahre IPS feiern können.
00:20:35: Und ich glaube, was der EPS gebracht hat ist ganz wesentlich dass wir eben die reifheißen Kassen sind nach wie vor wie vorher.
00:20:44: Dass wir wirklich von unserer Autonomie haben mit und das merkt man in Diskussionen mit allen Vor- und Nachteilen weil Autonomien heißt auch mehr Verantwortung heißt auch, dass sich mich mit Aufgaben und mit dem Beschäftigen muss wo es sich vielleicht eine reif heiße Kasse oder eine BGG, also eine Genussenschaftsbank im restlichen Italien nicht mehr mitbeschäftigen muss.
00:21:08: Dass wir nach wie vor die Bankenaufsicht im Hause haben und die Bankenaufsicht ins Spektion haben, was sie in der Bankengruppe nicht mehr hat.
00:21:17: Also es hat auch mit mehr Verantwortung zu tun.
00:21:21: Gleichzeitig ist das aber auch die Garantie, dass wir eben autonomen, dass wirklich unser Territorium dort, wo wir unsere Geschäftstätigkeit empfalten können, sehr gut bedienen können.
00:21:34: Verändert hat sich das der EPS Schritt für Schritt ein einheitliches Überwachungssystem Risikomanagement also Methodik hineinbringt wo wir dann alle gleich agieren müssen.
00:21:48: Also die Kredite gleich bewerten müssen.
00:21:52: Der Kredit der bei uns im Hause gut ist, der ist auch theoretisch wenn er kunde in einer anderen Reifeisenkasse noch eine Geschäftsbeziehung auch dort gut oder wem andersrum.
00:22:04: Ich glaube, das hat bewirkt und ich habe auch ein Stück weit eine Professionalisierung mit sich gebracht weil der EPS doch auch todisch weiterentwickelt.
00:22:15: Auch die Informationen gibt an das Risikomanagement an uns als Geschäftsführer.
00:22:21: Und ich glaube, die wesentliche Rungenschaft noch einmal ist wirklich im operativen, dass wir draußen doch als selbstständige und einständige Reifeißenkassen agieren können.
00:22:31: Weil die Aufgabe der CPS ist es ja im Wesentlichen also die Zahlungsfähigkeit den Reifeusenkassen sicherzustellen.
00:22:39: Also nicht täglich die Kleinigkeiten zu überwachen und unten sondern wirklich das gesamte System damit das Trag viel gebleibt.
00:22:49: Macht ihr das stolz, wenn du jetzt zurückfliegst?
00:22:53: Ja es gibt einen sehr viel an Befriedigung.
00:22:58: Dass wir das wirklich geschafft haben Disney-Pace und auch zu zeigen heute eben auch zu beweisen weil wir sind ja das einzige Base in ganz Italien und er schaut auf die Aufsichten entsprechend drauf mit Recht dass wir beweisen können dass wir zeigen können dass dieses System gut funktioniert Und hat aus meiner Sicht eben noch diesen großen Vorteil, dass wir das reifassen kannst und autonom weiterenergieren können.
00:23:26: Da kann man auch noch lange weiter reden.
00:23:28: Welche Entscheidung war die schwierigste Entscheidung deiner Laufbahn?
00:23:32: So schwierig waren die Entscheidungen am Ende gar nicht.
00:23:34: Aber ich denke wirklich eine der schwierigsten Entscheidungen war wenn die Gruppenbildung gekommen ist hinter der Gruppenbildung zu stehen.
00:23:46: Ich war damals habe ja Einen Teil, weil es wurde dann der Land Aufland hat Vorträge gemacht.
00:23:52: Ich habe in Bezirk Winsch gar einen Teil davon gemacht einfach auch hinter dieser Idee anzustehen und auch hier im Verwaltungsrat diese Idee weiterzubringen obwohl man sich mindestens dagegen gewährt hat.
00:24:07: das war einfach so.
00:24:09: Und trotzdem zu sagen okay das ist jetzt so Bestimmung ist so.
00:24:14: Und wenn sie nicht geändert wurden, wäre die so geblieben.
00:24:18: und dann geht es einfach darum zu sagen okay das ist so.
00:24:21: wir müssen jetzt auch uns dafür entscheiden gehen wir gemeinsam mit dem Mägen machen das Beste draus.
00:24:27: ich denke dass war eine der schwierigen schwierigsten Verhaltensweisen was man haben musste weil die Entscheidung an und für sich wurde in einem Jahr aufgedrückt.
00:24:41: aber damit umzugehen und dann auch in die Umsetzung zu kommen.
00:24:45: Ja, da war die Stimmung ganz besonders?
00:24:48: Da war die stimmung jetzt und bei sehr vielen nicht gut.
00:24:53: das war so weil dann sind natürlich sofort so Themen aufgebaut.
00:24:59: ja wenn es die Gruppe gibt dann braucht's hundert Meter weiter nicht mehr gab es Rechnungen Modeller als zweihundert Meter nicht mehr.
00:25:08: Auch bei den Übrigen, zumindest zu Beginn war ja der Gegenteil der Fall.
00:25:12: Es brauchte mehr als weniger aber trotzdem es waren einfach Bedenken da.
00:25:17: Braucht das den Risiko Manager noch zu?
00:25:19: Braucht es den Geldmanager auch?
00:25:21: Wird die Konzernmutter noch zulassen dass wir in unserem Kleinsgemeinden noch viele Alten haben oder wird sie dann sagen und das geht aus Kosten nutzen nicht draus dann müsste ich schließen.
00:25:33: also da waren schon doch viele viele Ängste auch da.
00:25:36: Das ist absolut und da war die Stimmung nicht gut.
00:25:41: Und gerade in wenigen Kontexten trotzdem sagen, wir müssen jetzt das Beste draus machen – das war schon innerlich doch eine Spannung da, die man nicht immer nach außen hat tragen können und auch sollen.
00:25:54: Sonst hätte man noch mehr Unsicherheit.
00:25:57: Und so größer waren die Erleichterungen?
00:25:59: Absolut!
00:26:00: Als ich das dann gelesen habe im Weihnachten, es ist ein Riesenstein... vom Herzen gefallen.
00:26:08: Und vor allem, wenn man dann auch gesehen hat ... Weil wir kannten das IPA ist ja ein bisschen von Deutschland natürlich das Sicherungssystem der Volksbanken, Dreifeisenbanken.
00:26:22: Aber was das dann wirklich ist zumindest ich habe das damals noch nicht gewusst.
00:26:28: aber als wir uns dann damit beschäftigt haben und haben gemerkt Oh da ist doch viel drin!
00:26:32: Da ist doch viele Autonomie drinnen.
00:26:35: Und eine positive Erfahrung war auch, wir waren ja sehr viel im Austausch mit der Bankenaufsicht.
00:26:41: Auch mit Rom und die ersten Türfe was wir hatten.
00:26:45: da hat dann die Banken Aufsicht gesagt Achtung!
00:26:48: Das ist keine Gruppe mehr.
00:26:50: Es gibt es keine Weisungsbefugnis.
00:26:53: Die Reifersenkassen müssen autonom entscheiden ob sie das machen oder nicht machen.
00:26:58: Und denke das war dann wirklich eine große Erleichterung.
00:27:01: wo wir die sehen haben ganz große Vorteile von diesem Sicherungssystem aus meiner Sicht für die Ralfassenkasse war und ist.
00:27:11: Und davon bin ich nach wie vor überzeugt.
00:27:13: Was möchtest du einmal hinterlassen?
00:27:18: Es ist so, sowieso ausschiede bin ich noch circa so drei Jahre in der Ralfassenkasse.
00:27:24: Dann werde ich in den Ruhestand treten.
00:27:28: Ich sage immer auch mit den Führungskräften, ich würde mich freuen Wenn nachher zumindest manchmal gesagt wird, ja das hat er gut gemacht.
00:27:38: Hier hat er eine gute Basis gemacht.
00:27:41: Darauf können wir aufbauen und das können wir weiterentwickeln.
00:27:44: Also was ich hinterlassen möchte wäre wirklich dieses langfristige Denken dass sich nicht heute entscheide für morgen sondern für übermorgen.
00:27:53: Das wäre immer unsere Gemeinschaft vor Ort also unser Tätigkeitsgebiet die Menschen im Blick haben Und gleichzeitig auch doch unser gesamtes System, reifeißende Rips.
00:28:07: Dann haben wir auch als Reifeißentassen gute
00:28:11: Zukunft.".
00:28:12: Ja da klingt schon viel Herzblut und Begeisterung mit!
00:28:16: Vielen Dank Werner Platzer für das offene Gespräch.
00:28:19: Vielen Dank allen Hörerinnen und Hörern fürs Zuhören.
00:28:23: Falls euch der Podcast gefallen hat freuen wir uns über Feedback- und Weiterempfehlungen.
00:28:29: bis zur nächsten Folge von Nadran gehen Alle drei Wochen auf den gängigen Podcast-Kanälen und auf der Homepage des Reifeisenverbandes Südtirol.
00:28:38: Auf
00:28:50: Wiederhören!
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